Norwegen-Angelfreunde

  
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Norwegen-Angelfreunde, Freunde geben Auskunft

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  1. #1
    aldri i fjord Avatar von puffin
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    Standard Westside Lodge - leider viel zu kurz!

    Wie von der Gertrud hier schon irgendwo angedroht die kurze Zusammenfassung unseres Urlaubs.

    Unsere Wahl fiel dieses Jahr nach längerem Suchen auf ein Skager 660

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    mit verbautem 3 Zylinder 25 PS Diesel von Yanmar und einem „garmin echomap CHIRP 92sv“ Kombigerät.

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    Gefunden haben wir dieses gut ausgerüstete Boot weit im Süden Norwegens auf der Insel Bømlo bei fjordtun. Zu jedem Boot gehört hier eines dieser schicken Häuser nebst Filetierraum.

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    Hier hat auch jede Unterkunft ihrenn eigenen Schlachtraum mit Filetiertisch

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    und man muss nicht den Dreck anderer wegräumen. Eine, wie ich finde gute Lösung.

    Nun aber alles schön der Reihe nach. :cool:

    Gebucht habe ich bereits im Februar direkt per Mail. Alles ging sehr einfach und unbürokratisch. So mag ich es. Natürlich gab es im Vorfeld unsererseits ne Menge Fragen, welche innerhalb kürzester Zeit von Petra oder Eivind ausführlich beantwortet wurden:
    “ Gibt es laminierte Seekarten?“ – „Nein, das ist aber eine gute Idee. Es liegen zur Zeit in jeder Hytte Papierkarten zur Planung der Ausfahrten bereit!“;
    „Wie groß ist die Gefriertruhe?“ – „Die Innenmaße der Gefriertruhe lauten: Höhe: 68 cm, Länge: insgesamt 80 cm, allerdings abgeteilt durch den Motorblock, (20 cm breit), somit stehen im “unteren Teil” 60 cm zur Verfügung. Tiefe: 50 cm “ Na, das klappt ja alles bestens! Dann musste ja noch die Fähre gebucht werden. Wie kommt man denn nach Bømlo? Nach einigem Hin und Her haben wir uns dann für die Fjordline von Hirtshals (Abfahrt 20 Uhr) nach Stavanger (Ankunft 06:30 Uhr) entschieden. Das passte gut um rechtzeitig an der Westside Lodges zu sein.


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    Die weiteren Vorbereitungen hielten sich in Grenzen. Ein zwei Seekarten in A3 ausdrucken und laminieren,

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    paar Sachen aus dem Angelladen holen (alles schön auf Kommission, das schont die „Angelkasse“)

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    und kurz vor der Abfahrt büschen was an Proviant besorgen.

    Am 08.09. gegen 10 Uhr ging es dann zu dritt, äääääh zu viert, das sind Matrose Edmund und Neuling Silvio,

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    unsere Gertrud

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    und Leisereiter Torsten,

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    auf die ca. 570 km Piste von Bobitz nach Hirtshals. Bei einer Fahrzeit von 6 Stunden hatten wir so ca. 4 Stunden Reserve. Und die haben wir auch gebraucht : zuerst waren da unzählige Baustellen (oder war es nur eine?:confused:) auf der A20 und der A7 und dann haben wir auf der E45 zwischen Arhus und Alborg für 11 km über eine Stunde benötigt.
    In Hirtshals gab es dann für unseren Bus noch ‚nen kräftigen Schluck an der Zapfsäule. Der Diesel war dort mit 8,45 DKK/Liter bei einem Kurs von 1 : 7,29 (incl. Geb.) auch nicht wesentlich teurer als in Deutschland. :cool:
    Kurze Zeit später waren wir dann an Bord und staunten nicht schlecht: unsere Kabine lag auf Deck 9! War da was falsch gelaufen?:confused: Sonst übernachteten wir doch meist unterm Autodeck. Auch so gefiel uns die „Stavangerfjord“ gut, nur das Radio in der Kabine habe ich vermisst.

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    Das Buffet am Abend war sehr legger, nur die Beschriftung passte nicht immer zu den Speisen. Aber die Krebsscheren konnten wir auch so vom Wildschweinragout unterscheiden. Zum Frühstück stand da sogar ein Waffeleisen und man konnte sich selbst frische Waffeln backen. Ist doch mal was anderes.

    Von der Fähre ging es dann zügig runter und an Land vom Zoll weit und breit nichts zu sehen. Weiter ging es zur E39 in Richtung Mortavika durch den Byfjordtunnelen. Da ging es ganz schön runter und ich hätte zu gern gewusst, wer uns so alles über den Kopf geschwommen ist. Die Überfahrt von Mortavika nach Arsvågen war nicht weiter aufregend


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    und nach ‚nem kurzen, verpflegungstechnisch bedingeten Stop bei Rema1000 in Svortland waren wir pünktlich zur telefonisch angekündigten Zeit oberhalb der Unterkünfte.


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    Zwischendurch mussten wir noch durch den Bømlafjordtunnelen, der mit 262,4 muh. (Meter unter dem Meeresspiegel) noch büschen tiefer ist als der Byfjordtunnelen. Nur der Hitratunnelen mit 264 m und der Eiksundtunnelen mit 287 m sind in Norwegen noch tiefer. Übertroffen werden diese Tunnel bald von dem im Bau befindlichen Ryfylketunnelen der mit einer Länge von 14,3 km und einer Tiefe von 290 m der größte Unterseetunnel weltweit ist.

    Nun aber wieder ans Tageslicht und zurück zu unserem Urlaub.
    Pünktlich um 10:30 Uhr waren wir vor Ort und mit uns noch drei weitere Gruppen. Das kannte ich so nicht, mit festem Wechseltag. Eivind ließ nicht lange auf sich warten und wir bekamen als letzte ( wohnten ja in Haus 4 ) unsere Einweisung in Haus und Boot. Er hatte alles schön ausgedruckt und man konnte später noch mal nachlesen. :cool: Es soll ja Leute geben, die hören nicht zu und sind in Gedanken schon auf dem Meer.

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    Auch wurde gleich „Klartext“ geredet:
    „ Der Diesel kostet 11 NOK der Liter und in den Kanistern ist immer Diesel für 200 NOK drin.“,
    „ Das Boot ist versichert. Wenn ihr es komplett zerlegt wird ein Eigenanteil von 15.000 NOK fällig.“
    Empfand ich so als sehr angenehm. Auch standen auf dem Zettel wichtige Telefonnummern, i-net-Adressen von Wetterseiten, ein Hinweis auf die Schwimmwestenpflicht und viele weitere nützliche Informationen. Dann haben wir ‚ne kleine Probefahrt mit dem Boot gemacht.

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    Das Starten und Abstellen des Diesels wurde gezeigt und die Grundfunktionen des Plotters erklärt. Das wir als Gäste nicht im Menü des Gerätes rumspielen sollen, kann ich aus Sicht des Vermieters gut verstehen. Ganz habe ich mich aber nicht dran gehalten, km/h auf See geht ja wohl gar nicht.:mad: Ich habe aber alles am Ende des Urlaubes wieder zurück gestellt und hoffe, Eivind hat nichts gemerkt.

    Währen der Probefahrt wurde dann auf der Seekarte gezeigt,
    wo wir langfahren können,
    wo nicht sollten,
    wo es gefährlich wird und
    wo es gar nicht geht.

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    Wieder an Land gab es noch eine große Überraschung: Eivind überreichte mir zwei laminierte Seekarten! An dieser Stelle noch mal „Tusen takk“.
    Inzwischen war Mittag schon vorüber, das Auto aus-, Hytte und Boot eingeräumt und es wurde höchste Zeit, auf See zu kommen. Schließlich sollte das Wetter ab Sonntag schlechter werden, sagte Yr jedenfalls.
    Also Diesel starten, büschen warm laufen lassen und ganz langsam ausgeparkt. Man will sich ja nicht blamieren. Klappte alles ganz gut und wir begaben uns auf den Weg, das Meer zu finden.

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    Das sah auf der Karte recht einfach aus aber in echt mit den vielen kleinen Inselchen waren die Durchfahrten nicht immer zu erkennen. Mit Hilfe von Karte und Plotter und ohne schlaue Hinweise von den Matrosen ging es so ungefair hier lang.
    Bei Pkt. 1 und 2 waren die ersten erfolglosen Stops und es ging weiter zu Pkt. 3. Hier gab es dann die ersten Makrelen und auch paar schöne Wellen.

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    Tagesziel, Makrelenfilets fürs Abendbrot zu erobern, war also erfüllt. Nun begann die Suche nach „richtigem“ Fisch, aber alle Untiefen in der Gegend (Pkt. 4 – 7) rückten nur Makrelen oder Kindergarten raus. Erst auf Torsteinsnakken (Zufall? ) kam der erste gute Pollack an Bord.

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht 

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    Danach hielten wir uns dann im Gebiet nördlich davon auf und wir fingen weitere schöne Pollack und Dorsche (ohne Bild).

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    Trotz abnehmenden Seegangs packten wir dann zusammen, ich wollte nicht gleich am ersten Tag im Dunkeln durch das Labyrinth fahren.
    Abends, als die Makrelen schon verspeist waren, gab es noch eine Überraschung: Yr hatte seine Meinung geändert und versprach für den nächsten Tag nur noch Wind von 6 – 8 m/s und das aus SO. Und so sollte es auch die ganze Woche über bleiben. Die Vorhersage wurde jeden Tag besser und vom angedrohten Wind kam immer nur die „Hälfte“ an. Hier mal die Daten unserer Woche auf Bömlo. Ich hätte ja zu gern die Niederschlagsmenge mit angegeben, aber dafür ist diese Seite zu klein.



    Dato
    Temperatur °C
    Vind i m/s
    Maks
    Min
    Middel
    Normal
    Maks
    Middel
    09. Sep 17
    14,6°
    11,7°
    13,1°
    12,4°
    9,1 m/s
    4,7 m/s
    10. Sep 17
    15,0°
    11,4°
    12,7°
    12,3°
    12,0 m/s
    5,7 m/s
    11. Sep 17
    15,4°
    11,9°
    13,6°
    12,2°
    10,9 m/s
    5,9 m/s
    12. Sep 17
    14,8°
    12,4°
    13,7°
    12,1°
    7,5 m/s
    3,9 m/s
    13. Sep 17
    14,6°
    11,0°
    13,3°
    12,0°
    7,7 m/s
    4,7 m/s
    14. Sep 17
    14,5°
    12,4°
    13,0°
    12,0°
    12,3 m/s
    8,1 m/s
    15. Sep 17
    15,2°
    12,0°
    13,5°
    11,9°
    11,7 m/s
    7,0 m/s

    So konnten wir alle Tage, bis auf Donnerstag auf’s Meer zum Angeln. Je nach Windrichtung mal nördlich in den Selbjörnfjord, mal westlich in die Nordsee. Oder ist das schon der Atlantik?:confused:
    Die Fische bissen mal gut, mal schlecht und am Dienstag auch mal gar nicht. Gefangen wurde Pollack, Dorsch, Köhler, Leng, Lumb, Schellfisch, Makrele, Bastardmakrele, Hering, Knurrhahn, Wittling, kleine Rotbarsche und Franzosendorsch(?).
    Pollack, Dorsch und Köhler meist auf Solopilker,

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    Leng, Lumb, Schellfisch und Wittling auf Makrelenpaternoster garniert mit Makrelenfilet, Hering und Makrele auf die entsprechenden Vorfächer und der Rest war Beifang.
    Interessant war: Die Heringe hatten ‚ne Vorliebe für grüne Farben ( Vorfächer ohne grün brachten so gut wie nichts); die Bastardmakrelen (Holzböcke) bissen wirklich auf alles und verhinderten so ein gezieltes Angeln auf Schelli und Wittling; Seehechte haben wir nicht einen gefunden. Der Donnerstag, den wir zwischen den Inseln verbringen mussten, brachte nur zwei brauchbare Fische. Lag vielleicht auch daran, dass wir das Gebiet nicht kannten. Insgesamt benötigt man in dieser herrlichen Region bestimmt Monate um alle interessanten Stellen wenigstens einmal anzufahren. Und nicht eine Woche!
    Zumal man von der Unterkunft bis zu den ersten Stellen vor den Inseln mit ‚ner Stunde Fahrzeit rechnen muss. Die kann man aber sinnvoll nutzen

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    Zur Unterkunft gibt es nicht viel zu sagen. Es war alles da, was man im Urlaub braucht und das in einem sehr guten Zustand. Nur eine Waage hat uns gefehlt. Aber fährt schon nach Norwegen um die Mischung für Matjesheringe abzuwägen?
    Besonders hat uns die untere Etage mit Schlachttisch und kleiner Sitzecke gefallen. Die Beleuchtung war praktisch mittig über dem Tisch angebracht und es gab mehrere Steckdosen. Auch gab es genügend Haken für die fischigen Klamotten, Ölzeugs und Schwimmwesten. So musste man nichts mit in die „Gute Stube“ nehmen. Des Weiteren stand ein Wasserschlauch für jede Hytte zur Verfügung, der bis in die letzte Ecke des Bootes reicht und sich so gut zur Reinigung nutzen lässt.

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    Wobei wir schon beim Boot sind.
    Das selbstlenzende Skager brachte uns jeden Tag sicher zum Fisch und auch wieder zurück. Mit 2.500 Umdrehungen fuhr es voll ausgerüstet und mit drei Mann Besatzung um die 8 Knoten (unsere Marschgeschwindigkeit), bei Vollgas mit 2.800 Umdrehungen fast 9,5 Knoten. Ohne Ausrüstung kamen wir bei Vollgas auf 10,7 Knoten. Verbraucht haben wir in den sechseinhalb Tagen ca. 90l Diesel. Allerdings wurde die Maschine morgens früh gestartet und blieb dann bis zum Abend an. Grob gerechnet kommt man so auf 1,5 Liter pro Stunde. Nicht ganz schlecht! Oder? :confused:
    An Bord gibt es sehr viel vor Spritzwasser geschützten Stauraum (mit dem Ausdruck “wasserdicht“ gehe ich lieber sehr vorsichtig um :cool:). Ein paar kurze Leinen, ein Anker nebst Leine und ein Trichter gehören ebenso zur Ausrüstung wie zwei Mörtelwannen als Fischkisten. Vermisst habe ich nur einen Bootshaken (der hilft oftmals beim „Einparken“) und ‚ne Pütz mit ‚nem Bändsel dran. Durch die schöne hohe Reling ist es schwer, sich mal etwas Wasser an Deck zu holen. Eine Ablage für die Kaffeetasse, Handy und so am Steuerstand wäre nicht verkehrt, aber ohne gibt es bestimmt auch keine Probleme.
    Persönlich hätte ich mir noch einen Autopiloten gewünscht.
    Das Skager reagiert sehr empfindlich auf Gewichtsveränderungen im Boot. Kaum steht mal einer auf und macht ‚nen Schritt zur Seite, läuft das Boot aus dem Ruder. :mad: So war es immer interessant, während der Fahrt mal die Brille zu putzen, büschen was zu basteln oder auch mit der Technik zu spielen. Man musste ständig den Kurs korrigieren oder die Mannschaft an die Reling ketten.
    Das Kielwasser sollte doch so aussehen:

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    Der Kartenplotter war das beste, was ich bis jetzt auf einem Leihboot in Norwegen hatte. Selbst ich konnte das Gerät ohne Schwierigkeiten bedienen! Und das soll was heißen! Im Zusammenhang mit dem Plotter noch ein kleiner Hinweis. Nicht alle Steine unter Wasser sind vermessen und kartographiert! Da ich gern den kürzesten Weg fahre und so auch recht enge Stellen erkunde, haben wir mehrere Steine entdeckt, die nirgends verzeichnet waren. Hier mal ein Beispiel: aus der Luft sind diese beiden gut zu sehen
    https://kart.gulesider.no/m/w8qjs
    In der Karte aber nicht drin
    https://kart.gulesider.no/m/I4pj6
    Also in unbekannten Gewässern immer Augen auf und die Matrosen als Ausguck beschäftigen.
    Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sich an solchen schwarzgestrichelten Linien orientieren. Da kommt man problemlos durch.
    https://kart.gulesider.no/m/K6vpG

    Was gab es sonst noch so?
    -Einkaufsmöglichkeiten und einen Geldautomaten gibt es im ca. 5 km entfernten Svortland. Da kann man z. B. bei KIWI ab um 7 Uhr für 2,90 NOK frische Brötchen bekommen.
    -Für die Abfallentsorgung sind kleine Mülltüten ( 15l?) nötig, da die Container nur kleine Einwurfluken haben.
    -Das Auto parkt nicht direkt an der Hytte sondern etwas oberhalb. Wer es wie wir gewohnt ist, so einiges im Auto zu lassen, kommt bestimmt gut trainiert aus dem Urlaub zurück.
    -Die direkt oberhalb der Hytten verlaufende Straße stört wg. der ein zwei Autos am Tag nicht.
    -Die Anreise über Stavanger mit der Fjordline ist sehr entspannt und man kommt gut ausgeruht an.
    - Den letzte Tag hat man dann zur „freien Verfügung“. Um 10 Uhr sollten die Hytten besenrein übergeben sein und bis zur Abfahrt der Fähre um 20 Uhr hat man jede Menge Zeit für alle möglichen Aktivitäten. Wer es mag kann natürlich auch die Fähre von Bergen nach Hirtshals nehmen und die Fahrt durch die Fjorde genießen.
    - Zu Wandermöglichkeiten und Angeln von Land aus kann ich nichts sagen: wir haben die Unterkunft nur in Richtung Boot verlassen.
    Ein besonderes Erlebnis hatten wir noch auf See: in einiger Entfernung sahen wir Stukas (Basstölpel) beim Fischen. (nicht unsere Aufnahme)Wir sind langsam näher gefahren und kamen so dicht ran, dass die Vögel sich direkt neben dem Boot ins Meer gestürzt haben. Das Schauspiel dauerte ca. eine halbe Stunde und die Angelei war total vergessen. Gefangen wurden von den Vögeln übrigens Makrelen von ca. 10 cm Länge.

    Das soll es gewesen sein.
    Wir verbrachten einen erlebnisreichen Urlaub bei dem bis auf den abendlichen Knott alles stimmte und planen nun noch nicht für’s nächste Jahr. :cool:

    Torsten


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    Geändert von puffin (24.09.2017 um 11:41 Uhr)

  2. Folgende 31 Benutzer sagen Danke zu puffin für den nützlichen Beitrag:

    alfnie (24.09.2017),archie01 (24.09.2017),Belone belone (24.09.2017),Brutzeljoe (24.09.2017),clausi2 (05.10.2017),derdieter (25.09.2017),Elchjäger (24.09.2017),Franke65 (27.09.2017),Fuzzi (25.09.2017),Großdorschjäger (09.07.2020),Hossa (24.09.2017),iceroom (24.09.2017),Janne (25.09.2017),Jürgen Chosz (24.09.2017),lengsucher (24.09.2017),loete1970 (27.09.2017),LupoAltmark (24.09.2017),lutzifischer (24.09.2017),Nord63 (24.09.2017),norgefan99 (24.09.2017),nugget102 (24.09.2017),Orakel (24.09.2017),Ottertim (25.09.2017),Rapeda (07.02.2019),SeelachsBenno (24.09.2017),Seewolf 72 (24.09.2017),sylte (24.09.2017),ToaLewa (25.09.2017),vinzich63 (25.09.2017),Wobbler07 (25.09.2017),zottel (24.09.2017)

  3. #2
    Nr.11 - unvergessen Avatar von Brutzeljoe
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    Standard

    Torsten, das hast du sehr gut zusammen gefasst.
    Wir durften dieses Jahr im Juni ja auch dort unseren Urlaub verbringen.
    Und wie du schon geschrieben hast ist eine Woche viel zu kurz, ich bewundere immer die Reisegruppen die
    wir im Urlaub kennen lernen und nur für 7 Tage die Strapazen der langen Anreise auf sich nehmen.
    Kaum bist du angekommen kannste schon wieder einpacken.




    Achim

  4. Folgender Benutzer sagt Danke zu Brutzeljoe für den nützlichen Beitrag:

    puffin (24.09.2017)

  5. #3
    Norweger, Ex-Nordfriese Avatar von alfnie
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    Torsten,

    wenn Du auf der Suche nach einem Boot wärst, das Du kaufen willst,
    würdest Du ein Skager 660 wählen ?

    Ich spiele schon länger mit dem Gedanken, ein paar Skager 660
    von Åndalsnes aus zu vermieten, leider ist das mit den Liegeplätzen
    da nicht so ganz einfach.

  6. #4
    Hobbykoch und Meterfänger Avatar von fontane
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    torsten,
    nochmals vielen dank für deine berichte und auch die tolle zusammenfassung!
    grüße die gertrud und halte sie bei laune, damit sie euch im nächsten jahr wieder begleitet.

    bernd

  7. Folgender Benutzer sagt Danke zu fontane für den nützlichen Beitrag:

    puffin (24.09.2017)

  8. #5
    aldri i fjord Avatar von puffin
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    Zitat Zitat von Brutzeljoe Beitrag anzeigen
    ... Kaum bist du angekommen kannste schon wieder einpacken. ....
    Deswegen lassen wir auch immer ein Großteil der Sachen im Auto. Zum Glück hatten wir dieses Mal einen jüngeren Kollegen (nein, nicht Gertrud ) mit, der die Steigung zum Parkplatz jetzt genau kennt!

    Ja 7 Tage sind zu wenig. Wir fahren meistens 10 zum Angeln. Aber bei Eivind gehen in der Saison nur ganze Wochen und zwei zusammenhängende hatte er im September nicht mehr frei. Da ich aber unbedingt das Skager mal kennenlernen wollte, sind es 7 Tage geworden.

    Gruß Torsten

  9. #6
    aldri i fjord Avatar von puffin
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    Zitat Zitat von alfnie Beitrag anzeigen
    .... würdest Du ein Skager 660 wählen ? ...
    Das ist schwer zu beantworten. Für die Vermietung auf jeden Fall i. O.! Hohe Bordwand, gutes Verhalten in der See, sehr kleiner Wendekreis (gut beim Einparken) und einfach zu Bedienen ( aber das hängt wohl mehr vom verbauten Maschine ab).
    Für mich persönlich würde ich noch einiges ändern:
    - mehr Gewicht rein, dann läuft es bestimmt Kursstabiler !? Platz ist unterm Fußboden genug. Ob nun für 'nen Frischwassertank, 'nen zweiten Dieseltank oder Stücke vom norwegischem Fjell ist Geschmackssache. Da müsste man sich langsam an das optimale Gewicht rantasten.
    - Im Bug würde ich auf einer Seite auf die Backskiste verzichten. Macht sich so schlecht beim Einholen von Anker, Driftsack und an der Oberfläche treibende Fische.
    - die fehlende Ablage hatte ich ja schon erwähnt, aber da kann man sich ja was basteln.

    Ist eben 'nen Unterschied, ob Vermietung oder selbst nutzen. Wenn sich das vorne mit der Bachskiste ändern lässt (vom Hersteller, nicht selbst friemeln!), würde ich mir das Skager 660 auch privat zulegen.


    Gruß Torsten

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