Da sich auch die Malediver nicht darauf beschränken können und wollen, bis ans Ende Ihrer Atolle ein Leben als Naturvolk zu führen, ist neben der kontrollierten Fischerei der Tourismus die momentan einzige Möglichkeit, sich in die Fänge der Wirkungsmechanismen des Kapitals zu begeben.:o
Dieser Prozess ist dort derartig weit vorangeschritten, dass er aus meiner Sicht unumkehrbar ist.
Es klafft eine extreme Lücke zwischen "arm" und "reich". Eine Mittelschicht, so wie wir sie kennen, ist dort nicht oder kaum vorhanden. 90 % der Leute dort bekommen ihr Hab und Gut in einen Rucksack. Dennoch lachen und scherzen diese Leute im Schnitt ganz sicher dreimal soviel am Tag wie wir! Man kommt da schon ins Grübeln, welchen "Werten" man selbst so täglich hinterher hetzt!
Ich will da jetzt aber auch nicht zu tiefgründig werden ...
Ja, die Schnorchelei dort ist genial! Allerdings muss man sich vorher ganz genau informieren, wo man die dafür geeigneten Atolle findet. Nach unserer Erfahrung gibt es weite Teile, die bereits vermüllt sind. In der Nähe der Hauptstadt dürften auch Fäkalien und andere Abwässer eine nicht unwichtige Rolle spielen und auch die Korallenbleiche hat in vielen Teilen ihre Spuren hinterlassen.
Findet man ein intaktes Atoll, dann ist es dort der Wahnsinn - wie im Märchenland! Die Artenvielfalt und Farbenpracht machen einen fast atemlos ...





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schön beim dritten Bier drüber nachdenken, warum alles auf der Seite steht
aus gesehen.




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